Karlsruher Zoo

Drei Namensvorschläge für Eisbärbaby

Der kleine Eisbär im Karlsruher Zoo ist jetzt schon ein Star – dabei hat ihn bisher kaum jemand direkt gesehen. Und einen Namen braucht er auch noch. Hier können jetzt alle mitmachen und auswählen.

Das Eisbärjunge im Karlsruher Zoo erkundet mit seiner Mutter Nuka die Außenanlage.

© dpa/Timo Deible

Das Eisbärjunge im Karlsruher Zoo erkundet mit seiner Mutter Nuka die Außenanlage.

Von red/dpa

Maximus, Manuk oder Mika? Diese drei Namen stellt der Karlsruher Zoo zur Auswahl für den kleinen Eisbären. Eine Abstimmung dazu läuft bis zum 5. März um 12.00 Uhr auf der Internetseite der „Badischen Neuesten Nachrichten“ („BNN“). Die Öffentlichkeit könne das Jungtier ab dem 12. März sehen, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Die Zeitung hatte Namensvorschläge gesammelt und den Angaben nach knapp 33.000 Rückmeldungen bekommen. Rund 4.000 verschiedene Namen seien dabei gewesen. Aus diesen habe der Zoo die Top 3 gewählt.

Namen mit Bedeutung

Maximus bedeutet auf Lateinisch „der Größte“. „Das fänden wir für das größte Landraubtier der Welt sehr passend“, erklärte Zoo-Sprecher Timo Deible nach Angaben der „BNN“. Bei Eisbären sei der Name bisher zudem nicht vergeben. „Man könnte außerdem den Rückschluss auf Max von Baden ziehen“, so Deible. Dieser war 1918 der letzte Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs und der letzte Thronfolger des Großherzogtums Baden.

Manuk sei ein armenischer Vorname für einen Jungen und bedeute übersetzt „Kind“, hieß es. Mika wiederum leite sich von Mikael ab, der finnischen Version des Namens Michael. Namensgeber aus der Bibel sei der Erzengel Michael. Mika sei als Name für Jungen und für Mädchen zugelassen.

Präsentation des Namens erst später

Der Eisbär war Anfang November zur Welt bekommen. Bisher lebt er mit seiner Mutter Nuka von der Öffentlichkeit abgeschirmt, um sich in Ruhe an das Gehege zu gewöhnen.

Der Name solle erst mit der offiziellen Präsentation des Jungtiers verkündet werden, berichteten die „BNN“. Sie widmen dem Eisbärbaby den Podcast „Eis, Eis, Baby“, in dem Redakteurin Tina Mayer unter anderem mit Zoodirektor Matthias Reinschmidt spricht.

Die Absperrungen rund um das Gehege sollen auch nach dem 12. März zunächst bleiben. „Da keine Besuchermassen vor dem entsprechenden Teil der Anlage sein sollen, wird der Zutritt reguliert“, informierte der Zoo auf Facebook. Es dürfe immer nur eine bestimmte Anzahl an Menschen den Bereich betreten. „Das Tierwohl steht an erster Stelle, deshalb wird es einige Einschränkungen geben“, erklärte Reinschmidt den Angaben nach. Details dazu sollen folgen.

Voraussetzungen für Namenssuche

Bei einer Untersuchung hatten Tierärzte vor einigen Wochen sein Geschlecht festgestellt: Es ist ein Junge. Der Name sollte kurz sein und mit M beginnen, da alle 2024 im Zoo geborenen oder geschlüpften Tiere einen Namen mit diesem Anfangsbuchstaben bekamen. Zudem sollte er kurz sein, damit die Tierpfleger ihn gut rufen können. Im Fall von Maximus könnte Maxi eine Kurzform sein.

Der Einsender des endgültigen Namens soll vor allen anderen Zoogästen bei der Präsentation für die Medien am Eisbärengehege dabei sein. „Wurde der Name mehr als einmal vorgeschlagen, entscheidet das Los“, hieß es.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Februar 2025, 10:35 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2025, 13:14 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!