VfL Bochum – VfB Stuttgart: Dem Pokalrausch folgt die harte Arbeit in der Liga
Von hh
Vielleicht gibt es keinen besseren Ort auf der deutschen Fußball-Landkarte als das Bochumer Ruhrstadion, eine kultig-ehrwürdige Arena aus dem Jahr 1979, um nach dem Pokalrausch wieder in den Bundesliga-Alltag einzusteigen. Zur Erinnerung: Der VfB kommt mit einer äußerst mageren Bilanz in die Stadt der Malocher, hat zuletzt lediglich fünf von 27 möglichen Punkten geholt – und ist seit sechs Partien sieglos.
Beim Tabellen-17. VfL Bochum muss sich der VfB an diesem Samstag (15.30 Uhr) einer „echten Herausforderung“ stellen, wie der Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagt. Und dies gilt nicht nur, weil der Vizemeister mit dem Rotsünder Ameen Al-Dakhil sowie dem Duo Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller (jeweils fünfte Gelbe Karte) auf ein wertvolles, aber gesperrtes Trio verzichten muss. „Für Bochum geht es im Abstiegskampf um die Existenz. Doch ihre Heimstärke hält sie bisher im Rennen“, sagt Hoeneß.
Ramon Hendriks für Mittelstädt links hinten und Edelreservist Yannik Keitel für Stiller auf der Sechs – so lauten die wahrscheinlichsten Optionen für die Startelf. Gut möglich ist auch, dass Deniz Undav, der im Pokal gegen Leipzig nicht gespielt hat, wieder in der Anfangsformation auftaucht.