Rheinfelden

Alarm auf Grillplatz – Würgeschlange im Gebüsch

Ein exotisches Tier löst einen Polizeieinsatz in der Schweiz aus. Die Schlange wird ins Tierheim gebracht. Ein Happy End gibt es nicht.

Eine Königspython (Symbolbild)

© dpa/Sven Hoppe

Eine Königspython (Symbolbild)

Von red/dpa

Eine Würgeschlange hat auf einem Schweizer Grillplatz in Rheinfelden nahe der deutschen Grenze für Aufregung gesorgt. Ein Spezialist der herbeigerufenen Polizei identifizierte das Tier im Gebüsch als Königspython, wie die Kantonspolizei Aargau berichtet. Das Tier war stark unterkühlt und überlebte den Tag nicht: Es sei im Tierheim gestorben, wie eine Pressesprecherin sagte. 

Würgeschlangen töten ihre Beute, indem sie sie mit ihrem Körper umschlingen. Gemessen hat die Polizei die Schlange nicht. Sie geht von bis zu 1,20 Metern aus. Zwar zählen die Königspythons zu den Riesenschlangen, sind innerhalb der Gruppe aber eher die kleineren Vertreter. 1,20 Meter ist die übliche Größe bei ausgewachsenen Tieren. 

Polizei sucht Zeugen

Königspythons stammen aus West- und Zentralafrika und brauchen Wärme. Womöglich sei das Tier aus einem Terrarium entwischt oder bewusst ausgesetzt worden, meint die Polizei. Sie sucht Zeugen. Theoretisch könnte die Schlange auch aus Deutschland stammen: Die Grenze bei Rheinfelden verläuft im Rhein, und Pythons können schwimmen.

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Erstellt:
3. April 2025, 13:56 Uhr

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