Rottenburg im Kreis Tübingen
Bulle flüchtet von Schlachthof – Streifenwagen verunfallt
Ein ausgebrochener Bulle veranlasst am Mittwoch im Kreis Tübingen einen größeren Polizeieinsatz. Auf dem Weg zum Einsatzort kommt es zu einem Unfall mit einem der Streifenwagen.

© imago/Deutzmann/Deutzmann
Mehrere Streifen rückten an den Einsatzort aus. (Symbolbild)
Von Nina Scheffel
Einen größeren Polizeieinsatz im Stadtgebiet von Rottenburg (Kreis Tübingen) hat am Mittwochmorgen ein Bulle ausgelöst, der bei der Anlieferung beim Schlachthof in der Tübinger Straße geflüchtet ist.
Wie die Polizei mitteilt, wurden die Beamten kurz nach 8.30 Uhr über das ausgebrochene Tier informiert und rückten daraufhin mit mehreren Streifenwagenbesatzungen des örtlichen Reviers aus. Der Bulle rannte zunächst stadteinwärts und in den Bereich des Schänzle, ehe er in die Innenstadt zurückkehrte. In einem Innenhof musste das Tier schließlich von einem Tierarzt erlegt werden.
Bulle von Tierarzt erlegt
Der Bulle wurde im Anschluss zurück zum Schlachthof gebracht. Zuvor war durch den Bullen ein Fahrzeug des Schlachthofes leicht beschädigt worden. Ebenso die Beschrankung einer Kirche. Personen wurden nicht verletzt.
Streifenwagen verunfallt auf dem Weg zum Einsatz
Wie die Polizei mitteilt, war ein anderer Streifenwagen der Polizei, der gegen 8.45 Uhr auf dem Weg in den besagten Einsatz war, im Bereich Poststraße/ Bahnhofstraße verunfallt. Das Einsatzfahrzeug hatte zum Überholen eines VW angesetzt, der zeitgleich nach links abbiegen wollte. Beim folgenden Ausweichmanöver kam der Streifenwagen laut Angaben der Polizei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Laterne. Ein Zusammenstoß mit dem VW konnte verhindert werden. Verletzt wurde laut Angaben der Polizei niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt circa 15.000 Euro belaufen.