21. Bundestag

Bundestag wählt vier Vizepräsidenten - AfD-Mann fällt durch

Die Wahl von vier Vizepräsidenten des Bundestages geht in der ersten Sitzung unproblematisch durch. Alle erhalten die nötige Stimmenzahl - nicht aber der fünfte Kandidat, den die AfD nominiert hat.

Der von der AfD nominierte Kandidat fiel bei der Wahl im Bundestag durch.

© AFP/JOHN MACDOUGALL

Der von der AfD nominierte Kandidat fiel bei der Wahl im Bundestag durch.

Von red/dpa

Nach der Wahl der CDU-Politikerin Julia Klöckner hat der neue Bundestag in seiner ersten Sitzung auch vier Stellvertreter bestimmt. In das Präsidium des Parlaments gewählt wurden Andrea Lindholz (CSU), Josephine Ortleb (SPD), Omid Nouripour (Grüne) und Bodo Ramelow (Linke). Der AfD-Kandidat Gerold Otten erhielt nicht die nötige Stimmenzahl und scheiterte. 

Die Innenpolitikerin Lindholz war zuletzt stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion gewesen. Ortleb war Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion. Nouripour stand bis November 2024 als Parteichef an der Spitze der Grünen. Ramelow regierte bis Dezember 2024 als Ministerpräsident das Land Thüringen. 

Der Bundestag hatte zuvor beschlossen, dass Klöckner als Präsidentin fünf Stellvertreter haben soll. Seit dem Einzug der AfD in den Bundestag 2017 erhielt noch nie einer ihrer Abgeordneten die nötige Stimmenzahl, weil die anderen Fraktionen ihre Bewerber mehrheitlich nicht unterstützten.

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Erstellt:
25. März 2025, 16:10 Uhr

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