Ausflugsboot gekentert

Deutsche Touristen nach Bootsunglück in Kolumbien gerettet

Starker Wind und hohe Wellen bringen vor der Karibikküste ein Ausflugsboot zum Kentern. Doch die Küstenwache ist schnell zur Stelle: Die Kreuzfahrturlauber kommen mit dem Schrecken davon.

Die Urlauber kamen mit einem Kreuzfahrtschiff in die Karibik (Archivbild).

© dpa/Christian Charisius

Die Urlauber kamen mit einem Kreuzfahrtschiff in die Karibik (Archivbild).

Von red/dpa

Nach dem Kentern ihres kleinen Ausflugsboots vor der kolumbianischen Karibikküste sind 38 Urlauber und zwei Besatzungsmitglieder von der Küstenwache gerettet worden. Bei den Urlaubern handele es sich um 36 Deutsche und zwei Österreicher, sagte der Leiter der Küstenwache, Felipe Portilla, im Radiosender Caracol. Nach Angaben einer Sprecherin der Stadtverwaltung von Cartagena geht es allen gut. Die Touristen seien mit dem Kreuzfahrtschiff „Aidabella“ nach Cartagena gekommen. 

Die Urlauber waren mit dem Ausflugsboot auf dem Rückweg von der Halbinsel Barú nach Cartagena, als es sich überschlug. Grund für das Unglück waren nach Einschätzung der Küstenwache der starke Wind und die hohen Wellen. Erst Anfang des Monats war in der Region ein Ausflugsboot mit rund 40 Touristen gesunken. Cartagena gilt als die Perle der Karibik und ist mit ihrer historischen Stadtmauer und der gut erhaltenen Altstadt ein beliebter Urlaubsort.

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Erstellt:
21. März 2025, 07:56 Uhr

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