Zecken in Baden-Württemberg

Erste FSME-Erkrankungen des Jahres in der Region nachgewiesen

Nahezu alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sind FSME-Risikogebiete. Im Landkreis Böblingen gibt es bereits die ersten Fälle der Saison.

In Baden-Württemberg sind alle Stadt- und Landkreise außer dem Stadtkreis Heilbronn FSME-Risikogebiete.

© dpa/Patrick Pleul

In Baden-Württemberg sind alle Stadt- und Landkreise außer dem Stadtkreis Heilbronn FSME-Risikogebiete.

Von red/epd

Im Südwesten hat die Zeckensaison wegen des milden Winters bereits im Januar begonnen. Das bestätigen erste Meldungen von Meningoenzephalitis-Erkrankungen (FSME) aus dem Landkreis Böblingen und dem Stadtkreis Heidelberg, wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration am Dienstag unter Berufung auf das Robert Koch-Institut mitteilte.

In Baden-Württemberg sind demnach alle Stadt- und Landkreise außer dem Stadtkreis Heilbronn FSME-Risikogebiete.

Keine Therapiemöglichkeiten für FSME

„FSME ist eine Viruserkrankung, für die es keine Therapiemöglichkeiten gibt“, sagte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) laut Mitteilung. Der beste Schutz gegen eine FSME-Infektion sei die Impfung. „Bereits ab zwei Impfungen besteht ein Schutz. Spätestens nach einem Jahr sollte mit der dritten Impfung der Schutz vervollständigt werden.“ In Deutschland übertragen Zecken neben FSME etwa auch die Lyme-Borreliose. Eine größer werdende Rötung um die Einstichstelle ist oft ein erstes Symptom der Borreliose. Nerven, Gelenke und Herz können von den Bakterien befallen werden. Allerdings verlaufen die meisten Infektionen ohne Symptome.

Zum Artikel

Erstellt:
4. März 2025, 12:31 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen