Offene Feuer verboten

Früher als sonst – hohe Brandgefahr in Griechenland

Waldbrände im März kommen in Griechenland selten vor. Aktuell wird die Situation aber brenzlig. Das ist der Grund.

In Griechenland kommt es immer wieder zu Waldbränden (Archivbild).

© dpa/Petros Giannakouris

In Griechenland kommt es immer wieder zu Waldbränden (Archivbild).

Von red/dpa

Wegen hoher Temperaturen, starker Winde und langanhaltender Trockenheit, herrscht in Griechenland aktuell Brandgefahr. Die griechische Feuerwehr hat offene Feuer wie das Verbrennen von Gartenabfällen und Ernteresten bis zum 17. März 2025 im gesamten Staatsgebiet verboten.

Wie die Behörde mitteilte, werden die Beamten umfassende Kontrollen und Patrouillen durchführen, um die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Die Bürger sind außerdem angehalten, Aktivitäten mit Feuer im Freien zu unterlassen, also etwa zu grillen.

34 Grad auf Kreta erwartet

Das meteorologische Amt (EMY) teilte mit, dass in den kommenden Tagen örtlich Temperaturen bis 30 Grad erwartet werden. Auf der Urlaubsinsel Kreta soll das Thermometer am Samstag sogar auf 34 Grad klettern. Zudem werden rund um die Ägäis starke Winde wehen. Die Waldbrandgefahr startet laut Zivilschutz in der Regel erst am 1. Mai. In den vergangenen Jahren hatten im ganzen Land im Sommer schwere Waldbrände gewütet, die teilweise bewohnte Regionen erreichten. 

Meteorologen sagten im griechischen Rundfunk, eine so lang andauernde Trockenheit habe es in den vergangenen 75 Jahren selten gegeben. Die Kombination aus Winden, Dürre und hohen Temperaturen sei sehr gefährlich. 

Bauern sollten auf keinen Fall vertrocknete Pflanzen verbrennen. Auch Schweißarbeiten sollten nicht im Freien durchgeführt werden. Grillen im Freien sei ebenfalls äußerst gefährlich, warnten die Meteorologen.

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Erstellt:
12. März 2025, 11:16 Uhr

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