Vorwürfe und Gegenwehr

Kim Soo Hyun äußert sich zum Tod von Kim Sae Ron

Nach dem Tod von Kim Sae Ron richten sich schwere Vorwürfe gegen Kim Soo Hyun. Nun wehrt sich sein Management gegen die Anschuldigungen. Was steckt hinter dem Skandal?

Kim Soo Hyun äußert sich zum Tod von Kim Sae Ron

© Quelle: Unbekannt

Von Katrin Jokic

Nach dem tragischen Tod der Schauspielerin Kim Sae Ron gab es schwere Vorwürfe gegen ihren früheren Kollegen Kim Soo Hyun und sein Management Gold Medalist. Angehörige der Verstorbenen machen ihn mitverantwortlich für ihren emotionalen Stress, insbesondere aufgrund finanzieller Forderungen, die nach ihrem Unfall mit Trunkenheit am Steuer erhoben worden sein sollen. Besonders die Aussagen von Kim Sae Rons „Tante“ auf dem YouTube-Kanal HoverLab (auch bekannt als Garo Sero Research Institute) sorgten für Aufsehen. Mittlerweile erweis sich die vermeintliche Verwandte wohl als Freundin der Familie, die „wie eine Tante“ für die Schauspielerin gewesen sei. (1)

Die Anschuldigungen gegen Schauspieler Kim Soo Hyun jedoch wiegen schwer: Er soll eine Beziehung mit Kim Sae Ron begonnen haben, als sie noch minderjährig war, und sie später im Stich gelassen haben, als sie sich in finanziellen Schwierigkeiten befand. Zudem wird behauptet, dass sein Management sie zur Rückzahlung von 700 Millionen Won (ca. 443.000 Euro) gedrängt habe.

Kim Soo Hyun und sein Management weisen diese Vorwürfe nun entschieden zurück. In einer umfangreichen Stellungnahme stellt Gold Medalist klar, dass Kim Soo Hyun erst mit Kim Sae Ron in einer Beziehung gewesen sei, nachdem sie volljährig geworden war. Zudem hätten sie ihre Schulden nach ihrem Unfall übernommen und den offenen Betrag 2023 abgeschrieben – eine Rückzahlungsforderung habe es nicht gegeben. Die Agentur verurteilt die Veröffentlichung privater Informationen und spricht von einer gezielten Verzerrung der Fakten.

Während die öffentliche Debatte weitergeht, stehe Kim Soo Hyun unter erheblichem psychischen Druck. Die Anschuldigungen hätten nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Privatleben stark belastet. Wir fassen das Statement zusammen.

Einleitung zur Stellungnahme

Die Agentur veröffentlicht die Stellungnahme, um auf die Vorwürfe aus der Berichterstattung von HoverLab („Garo Sero Research Institute“) zu reagieren. Eigentlich war eine detaillierte Erklärung für die kommende Woche geplant, doch aufgrund der psychischen Belastung von Kim Soo Hyun und anhaltender Medienbelagerung hat die Agentur das Statement vorgezogen.

Psychischer Zustand von Kim Soo Hyun & Medienbelagerung

Nach den Berichten von HoverLab leide Kim Soo Hyun unter schwerem psychischen Stress, da er fälschlicherweise als Mitverantwortlicher für den Tod von Kim Sae Ron dargestellt werde. Am Morgen des 14. März habe Kim Soo Hyun „Anzeichen schwerer psychischer Instabilität“ gezeigt.

Am 12. März wurden Fahrzeuge mit Fotografen vor seinem Büro gesichtet, die bis in die Nacht blieben. Auch am 13. März wurden Journalisten mit Kameras in der Umgebung gesichtet.

Gold Medalist bittet um Verständnis für die kurzfristige Veröffentlichung der Stellungnahme.

Beziehung zu Kim Sae Ron & Richtigstellung von HoverLabs Behauptungen

  • Kim Soo Hyun und Kim Sae Ron seien von Sommer 2019 bis Herbst 2020 in einer Beziehung gewesen, nachdem Kim Sae Ron volljährig wurde. Behauptungen, dass sie sich bereits gedatet hätten, als Kim Sae Ron noch minderjährig war, weist das Management zurück.
  • Fotos, die HoverLab als Beweis für eine frühere Beziehung präsentiert habe, sollen laut Agentur erst 2020 entstanden sein. Ein Outfit, das Kim Sae Ron auf einem dieser Bilder trage, sei erst im Juni 2019 veröffentlicht worden, wodurch eine Entstehung im Jahr 2016 ausgeschlossen sei.
  • Auch Briefe, die Kim Soo Hyun während seines Militärdienstes geschrieben habe, seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Laut Agentur seien sie an mehrere enge Bekannte gerichtet gewesen und nicht als Liebesbriefe zu verstehen.
  • Die Agentur kritisiert, dass die Berichterstattung von HoverLab auf ungeprüften Aussagen beruhe. So habe sich eine angebliche Familienangehörige von Kim Sae Ron später als Bekannte ihrer Mutter herausgestellt.
  • Die gezielte Veröffentlichung privater Informationen belaste Kim Soo Hyun und sein Umfeld schwer, so das Management. Man werfe HoverLab vor, die Vergangenheit der beiden zu verzerren und falsche Narrative zu verbreiten.

Behauptungen zu Schulden & Geldforderungen

  • Kim Soo Hyun habe Kim Sae Rons finanzielle Probleme nicht ignoriert, erklärt sein Management.
  • HoverLab behaupte, dass Kim Soo Hyuns Agentur Kim Sae Ron zur Rückzahlung von Schulden aus ihrem Trunkenheitsfahrt-Unfall gedrängt habe und dass er ihr Hilfe verweigert habe.
  • Laut Gold Medalist habe die Agentur jedoch die verbleibende Schuld beglichen, da Kim Sae Ron nicht mehr in der Lage gewesen sei, diese zu zahlen.
  • Die Gesamtschulden hätten sich auf rund 1,1 Milliarden Won (ca. 700.000 Euro) belaufen, darunter Vertragsstrafen für eine Werbekampagne und eine Serienproduktion.
  • Kim Sae Ron habe sich bemüht, einen Teil der Schulden selbst zu tilgen, unter anderem durch den Verkauf ihres Unfallwagens.
  • Die Behauptung, dass die Agentur ihr Auto „beschlagnahmt“ habe, sei laut Statement eine Verdrehung der Tatsachen.
  • Im Dezember 2023 habe Gold Medalist die restliche Schuld abgeschrieben und als uneinbringlich verbucht.
  • Laut Agentur seien alle rechtlichen Verfahren eingehalten worden, um keine steuerrechtlichen Probleme zu verursachen.
  • Kim Soo Hyun habe nie persönlich Geld verliehen oder zurückgefordert.
  • Eine Nachricht, die Kim Sae Ron ihm im März 2024 schickte, sei ein Missverständnis gewesen, da er nichts mit den Forderungen der Agentur zu tun gehabt habe.
  • Ihr rechtlicher Vertreter habe sich später bei der Agentur bedankt und eine freiwillige Rückzahlung angeboten, womit das Thema abgeschlossen gewesen sei.
  • Die Behauptung, dass die Schuldenforderung ein Jahr später zu Kim Sae Rons Tod geführt habe, sei laut Gold Medalist haltlose Spekulation.

Kritik an der Berichterstattung von HoverLab

  • Fotos von Kim Sae Ron als Erwachsene seien fälschlicherweise als Aufnahmen aus ihrer Jugend dargestellt worden, erklärt die Agentur.
  • Eine Bekannte von Kim Sae Rons Mutter sei in der Berichterstattung fälschlich als ihre Tante bezeichnet worden.
  • Manipulative Darstellungen von Beweisen und veränderte Zeitangaben hätten zu einer Verzerrung der Fakten geführt.
  • Kim Soo Hyun sei zum Sündenbockgemacht worden, wobei einzelne verzerrte Beweise ihn als Schuldigen erscheinen ließen.
  • Laut Agentur würden Falschinformationen als Fakten behandelt und unkontrolliert im Internet verbreitet, was zu irreparablen Schäden für die Betroffenen führe.
  • Die veröffentlichten Fotos seien echt, doch dies bedeute nicht, dass die Darstellung von HoverLab der Wahrheit entspreche.
  • Die Agentur stellt infrage, ob es vertretbar sei, dass private Angelegenheiten ohne Zustimmung veröffentlicht werden und Kim Soo Hyun dies einfach hinnehmen müsse, nur weil er eine öffentliche Person sei.

Abschließendes Statement & Appell

  • Kim Soo Hyun akzeptiere öffentliche Kritik, aber nicht die Verbreitung von Falschinformationen.
  • Die Veröffentlichung von privaten Details ohne Zustimmung wird als unethisch kritisiert.
  • Die Frage wird aufgeworfen, wer von der Skandalisierung profitiert, während die Betroffenen massiven psychischen Schaden erleiden.

Fazit

Kim Soo Hyuns Agentur weist alle Vorwürfe zurück und legt im Original-Statement Fotos und Screenshots vor, um HoverLabs Berichterstattung zu widerlegen. Insbesondere wird betont, dass die Beziehung mit Kim Sae Ron erst nach deren Volljährigkeit begann, dass Kim Soo Hyun keine Schuldenforderungen gestellt hat und dass falsche Behauptungen und manipulierte Beweise zu einem verzerrten öffentlichen Bild führten.

Das in diesem Artikel behandelte Statement von Kim Soo Hyuns Management „Gold Medalist“ wurde ursprünglich auf Englisch gelesen. Zudem wurde der koreanische Originaltext der Stellungnahme mithilfe von KI-gestützter Übersetzung ins Deutsche übertragen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung kann es zu Interpretationsabweichungen kommen. Für die exakte Wortwahl und vollständige Bedeutung verweisen wir auf die koreanische Quelle.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 und unter www.telefonseelsorge.de erreichbar. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/

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Erstellt:
14. März 2025, 13:28 Uhr

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