Vor Jemen

Mindestens 180 Vermisste nach Unglück mit vier Flüchtlingsbooten

Auf einer der gefährlichsten Routen der Welt sinken vor Jemen vier Flüchtlingsboote. Mindestens 180 Menschen werden vermisst.

Vor Jemen kam es zu einem Unglück mit mehreren Flüchtlingsbooten. (Symbolfoto)

© imago/Rene Traut/Johannes Moths/Hotspot-Foto

Vor Jemen kam es zu einem Unglück mit mehreren Flüchtlingsbooten. (Symbolfoto)

Von red/AFP

Nach einem Unglück mit mehreren Flüchtlingsbooten zwischen Jemen und dem ostafrikanischen Dschibuti gelten laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 180 Menschen als vermisst. Vier Boote seien in der Nacht zu Freitag in dem Gebiet gesunken, teilte die Organisation mit. Zur Nationalität der Migranten wurden zunächst keine Angaben gebracht.

Die Route zwischen dem Horn von Afrika und Jemen gilt laut IOM als eine der gefährlichsten weltweit. Häufig wird sie von Menschen aus Äthiopien und Somalia genutzt, die vor Kriegen und Naturkatastrophen fliehen und hoffen, in den ölreichen Golfstaaten Arbeit zu finden. Im vergangenen Jahr kamen laut der UN-Organisation mehr als 60.000 Migranten im Jemen an. Mindestens 558 Menschen kamen demnach bei ihrem Fluchtversuch ums Leben.

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Erstellt:
7. März 2025, 12:34 Uhr

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