Laut Vatikan
Papst hat in der Nacht „gut geruht“
Nach einem weiteren Rückschlag vor zwei Tagen hat sich der Zustand des Papstes laut Vatikan stabilisiert. Dennoch musste er in der Nacht eine Maske zur mechanischen Beatmung tragen.

© dpa/Gregorio Borgia
Menschen sitzen bei der Statue von Papst Johannes Paul II. auf dem Gelände der Poliklinik Agostino Gemelli, wo Papst Franziskus seit Mitte Februar behandelt wird.
Von red/dpa
Papst Franziskus hat offiziellen Angaben zufolge eine weitere Nacht ohne zusätzliche Komplikationen im Krankenhaus verbracht. „Der Papst hat in der Nacht gut geruht und ist kurz nach 8.00 Uhr aufgewacht“, hieß es am Morgen in einer knappen Mitteilung des Heiligen Stuhls. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 88-Jährigen machte der Vatikan zunächst nicht.
Am Dienstag berichtete der Vatikan, Franziskus’ Zustand sei nach einem Rückschlag am Vortag wieder stabil. Er habe keine weiteren Atemnot-Anfälle gehabt und sei fieberfrei, aufmerksam und orientiert.
Ärzte halten sich mit Prognosen weiterhin zurück
Dennoch sollte er in der Nacht zu Mittwoch mit einer Maske zur „mechanischen Beatmung“ schlafen. Bei dieser nicht-invasiven Beatmung wird ihm eine Maske aufgelegt, die sowohl seine Nase als auch seinen Mund bedeckt. Der Vatikan machte am Mittwochmorgen aber keine Angaben zu dieser Therapie.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird seit fast drei Wochen in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Nach Angaben der Ärzte leidet er an einer beidseitigen schweren Lungenentzündung. Seit seiner Einlieferung am 14. Februar kam es bereits mehrfach zu Komplikationen. Mit einer Prognose zum weiteren Verlauf halten sich die Ärzte in dem Krankenhaus weiter zurück.