Stippvisite in Tannheim
Spieler, Trainer und Funktionäre des VfB bereiten krebskranken Kindern einen besonderen Nachmittag.

© Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
Der Tross des VfB mit Maskottchen Fritzle an der Spitze ist in der Klinik für krebskranke Kinder in Tannheim, einem Stadtteil von Villingen-Schwenningen, herzlich willkommen.
Von Heiko Hinrichsen
Stuttgart - Für die Profis des VfB Stuttgart, die aktuell nicht für ein Nationalteam nominiert sind, stand am Dienstagnachmittag eine Reise in den Süden nach Villingen-Schwenningen auf dem Programm. Denn im dortigen Stadtteil Tannheim steht eine Nachsorgeklinik für an Krebs erkrankte Kinder, die der VfB bereits seit dem Jahr 1993 unterstützt. Diesmal waren aufgrund der Länderspieleinsätze zwölf Spieler aus dem Bundesliga-Kader mit dabei. Begleitet wurden sie vom Trainerteam um Sebastian Hoeneß und einer Funktionärsriege, angeführt von Finanzchef Thomas Ignatzi und Präsident Dietmar Allgaier.
Der VfB-Tross war im Dienste der guten Sache mit Feuereifer dabei. So gab es eine Fragerunde und ein gemeinsames Mittagessen für die älteren Kinder, ehe zur Autogrammstunde dann auch die kleineren mit dazu kamen. Auf dem Kunstrasen-Fußballplatz rollte der Ball an mehreren Stationen, beim Elfmeterschießen oder auf dem Dribbling-Parcours.
Für den Bau der Nachsorgeklinik hatte 1993 auch der damalige VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder zu einer großen Spendenaktion unter den VfB-lern aufgerufen. In vier Jahren kam der stolze Betrag von einer halben Million D-Mark zusammen. Im Rahmen der bis heute bestehenden Partnerschaft sammeln die Stuttgarter weiterhin Spenden ein – und hatten diesmal über ihre VfB-Stiftung einen Scheck über 30 000 Euro im Gepäck für die 1997 offiziell eröffnete Nachsorgeklinik in Tannheim.