Bei Übungsflug in Sibirien

Russischer Bomber stürzt ab – ein Toter

Vier russische Soldaten nutzen den Schleudersitz ihres abstürzenden Kampfjets. Doch nicht alle überleben das Manöver.

Ein Bomber Typ Tupolew Tu-22M der russischen Luftwaffe. (Symbolbild).

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Ein Bomber Typ Tupolew Tu-22M der russischen Luftwaffe. (Symbolbild).

Von red/dpa

Ein russischer Mittelstreckenbomber Tupolew Tu-22M3 ist nach Militärangaben bei einem Übungsflug in Sibirien abgestürzt. Die Besatzung von vier Männern habe sich aus dem Flugzeug herauskatapultiert, ein Pilot sei dabei ums Leben gekommen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. 

Die Maschine sei über unbewohntem Gebiet in der Region Irkutsk abgestürzt und am Boden in Flammen aufgegangen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax nach diesen Militärangaben. Als Unfallursache werde technisches Versagen vermutet.

Der Gouverneur des Gebietes Irkutsk, Igor Kobsew, teilte mit, das Flugzeug habe eine Stromleitung durchtrennt, sodass mehr als 200 Häuser ohne Strom seien. Seinen Angaben nach stürzte die Tupolew in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes Belaja bei dem Dorf Buret ab - etwa 100 Kilometer nördlich von Irkutsk. 

Russland hat diesen mit Marschflugkörpern bewaffneten Typ Bomber (Nato-Bezeichnung Backfire-C) auch zu Angriffen auf die Ukraine eingesetzt.

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Erstellt:
2. April 2025, 22:26 Uhr
Aktualisiert:
3. April 2025, 08:04 Uhr

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